Werknorm
XXL-Rohrlaserbearbeitung (Ausgabe 11/2026)
Die nachfolgend aufgeführten Merkmale stellen unsere Standard-Bearbeitung für XXL-Rohrlaserteile dar – also für große und lange Rohre, Träger und Profile. Sie gelten immer dann, wenn in Angebot oder Auftragsbestätigung keine abweichenden Anforderungen schriftlich vereinbart sind. Engere Toleranzen und zusätzliche Leistungen sind möglich – sprechen Sie uns dazu bereits in der Anfrage an.
1. Geltungsbereich
Diese Werknorm gilt für alle Teile, die RS-Metall auf der XXL-Rohrlaseranlage fertigt. Das sind insbesondere:
- Rohre und Profile mit einem Durchmesser bzw. Hüllkreis über 255 mm,
- Teile mit einer Fertigteillänge über 5.880 mm, unabhängig vom Querschnitt,
- offene Profile und Träger (z. B. HEA, HEB, HEM, IPE, U-, UPE-, L-Profile) sowie Sonderquerschnitte.
Teile bis 255 mm Hüllkreis und bis 5.880 mm Länge fallen unter die Werknorm Rohrlaserbearbeitung. Fertigt RS-Metall solche Teile aus technischen oder kapazitiven Gründen auf der XXL-Anlage, gilt die vorliegende Werknorm, sofern im Angebot darauf hingewiesen wird. Maßgeblich ist stets die im Angebot oder in der Auftragsbestätigung genannte Werknorm.
Rangfolge: Schriftlich bestätigte Vereinbarungen im Angebot oder in der Auftragsbestätigung gehen dieser Werknorm vor. Toleranzangaben auf Kundenzeichnungen – insbesondere Allgemeintoleranzen nach DIN ISO 2768 oder DIN EN ISO 13920 im Schriftfeld – gelten für die Laserbearbeitung nur, wenn sie im Angebot ausdrücklich bestätigt wurden. Ergänzend gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
2. XXL-Rohrlaser Bearbeitungsbereich
Die folgenden Werte beschreiben den Standard-Bearbeitungsbereich. Grenzwerte sind Richtwerte; die Machbarkeit im Einzelfall bestätigt RS-Metall mit dem Angebot.
| Merkmal | XXL-Bearbeitungsbereich |
|---|---|
| Rundrohre | Ø 50 – 500 mm |
| Quadrat- und Rechteckrohre | Kantenlänge 50 – 500 mm |
| Träger und offene Profile | Profilhöhe 50 – 500 mm (bis HEB 500) |
| Winkelprofile | Schenkellänge bis 400 mm |
| Maximale beladbare Stangenlänge | 12.000 mm |
| Maximale Laser-Teillänge | 12.000 mm |
| Stangengewicht | max. 2.000 kg je Stange |
| Wandstärke Baustahl (S235, S355) | bis 30 mm, darüber auf Anfrage |
| Wandstärke Edelstahl (1.4301, 1.4404) | bis 25 mm, darüber auf Anfrage |
| Wandstärke Aluminium | bis 25 mm, darüber auf Anfrage |
| Wandstärke Kupfer, Messing | bis 10 mm, darüber auf Anfrage |
| Schrägschnitt / Fase | bis 45°; max. Wandstärke für Fasenschnitte auf Anfrage |
Dünnwandige Großrohre (Verhältnis Durchmesser zu Wandstärke größer 80) können sich beim Spannen und Schneiden elastisch oder bleibend verformen. Sie werden nur nach Rücksprache gefertigt. Mindestteilelängen hängen von Profil und Gewicht ab und werden mit dem Angebot festgelegt.
3. Toleranzen Laserbearbeitung
Es gelten die folgenden Fertigungstoleranzen, sofern nicht abweichend vereinbart. Alle Lagetoleranzen gelten zuzüglich der zulässigen Maß- und Formabweichungen des Vormaterials (siehe 3.5).
3.1 Längen- und Lagemaße in Profillängsachse (X-Achse)
Gilt für Fertigteillängen sowie für Abstände von Konturen und Bohrungen in Längsrichtung.
| Nennmaßbereich | Stahl, Edelstahl | Aluminium, Kupfer, Messing |
|---|---|---|
| bis 1.000 mm | ± 0,5 mm | ± 0,8 mm |
| über 1.000 bis 3.000 mm | ± 1,0 mm | ± 1,5 mm |
| über 3.000 bis 6.000 mm | ± 1,5 mm | ± 2,5 mm |
| über 6.000 bis 12.000 mm | ± 2,5 mm | ± 4,0 mm |
Die Werte gelten bei einer Bauteil- und Messmitteltemperatur von 20 °C. Lange Teile ändern ihre Länge temperaturbedingt deutlich (Stahl ca. 0,12 mm, Aluminium ca. 0,23 mm je Meter und 10 K). Gemessen wird am frei und eben aufliegenden Teil.
3.2 Lagemaße am Profilquerschnitt (Y- und Z-Achse)
| Profilart | Lagetoleranz |
|---|---|
| Quadrat- und Rechteckrohre, Kantenlänge bis 300 mm | ± 1,0 mm |
| Quadrat- und Rechteckrohre, Kantenlänge über 300 mm | ± 1,5 mm |
| Rundrohre (gemessen als Bogenlänge am Außenumfang) | ± 1,5 mm |
| Träger, offene Profile, Sonderprofile | ± 2,0 mm |
3.3 Konturen und Bohrungen zueinander
Für Konturen in derselben Profilfläche mit einem Abstand bis 500 mm gilt eine Lagetoleranz zueinander von ± 0,5 mm (Wandstärke bis 15 mm) bzw. ± 0,8 mm (Wandstärke über 15 mm). Bei größeren Abständen gilt 3.1.
3.4 Konturmaße
Gilt für Bohrungsdurchmesser, Langlöcher und Ausschnittmaße, gemessen auf der Strahleintrittsseite (Profilaußenseite).
| Wandstärke | Toleranz Konturmaß |
|---|---|
| bis 6 mm | ± 0,3 mm |
| über 6 bis 15 mm | ± 0,5 mm |
| über 15 bis 25 mm | ± 0,8 mm |
| über 25 mm | ± 1,0 mm |
Mindestbohrungsdurchmesser: Baustahl 1,0 × Wandstärke, Edelstahl und Aluminium 1,5 × Wandstärke, jeweils mindestens 5 mm. Kleinere Bohrungen nur nach Rücksprache. Bohrungen mit Passungsanforderung (z. B. H7) und Gewindekernlöcher werden nicht im Laserprozess maßhaltig hergestellt und erfordern eine mechanische Nachbearbeitung, die gesondert anzubieten ist.
3.5 Einfluss des Vormaterials
Grundsätzlich gelten die Herstelltoleranzen des Vormaterials, u. a. DIN EN 10219-2, DIN EN 10210-2, DIN EN 10034, DIN EN 10279, DIN EN 10056-2, DIN EN 10305, DIN EN ISO 1127 und DIN EN 755. Bei großen und langen Profilen sind diese Abweichungen erheblich und wirken sich direkt auf die Lage der Laserkonturen aus, insbesondere:
- Geradheit (Krümmung) und Verdrillung über die Profillänge,
- Querschnittsmaße, Eckradien, Ovalität und Wandstärkenschwankungen,
- bei Trägern: Flanschneigung, Stegaußermittigkeit, Flansch- und Steghöhenabweichungen.
Abweichungen der Laserkonturen, die aus zulässigen Toleranzen des Vormaterials resultieren, sind kein Reklamationsgrund!
4. Schnittqualität, Schrägschnitte und Fasen
Stahlprofile werden standardmäßig mit Sauerstoff (O2) geschnitten, Edelstahl, Aluminium und Buntmetalle mit Stickstoff (N2). Die Wahl des Schneidgases liegt bei RS-Metall, sofern nicht anders vereinbart. Der Laserschnitt erfolgt standardmäßig senkrecht zur Profilaußenfläche.
Schnittflächenqualität nach DIN EN ISO 9013
| Wandstärke | Rechtwinkligkeits- und Neigungstoleranz u | Gemittelte Rautiefe Rz5 |
|---|---|---|
| bis 20 mm | Bereich 4 | Bereich 4 |
| über 20 mm sowie alle Fasenschnitte | Bereich 5 | Bereich 4 |
Winkeltoleranzen
| Merkmal | Toleranz |
|---|---|
| Rechtwinkligkeit des Trennschnitts zur Profillängsachse | ± 0,5° |
| Gehrungs- und Schrägschnittwinkel | ± 1,0° |
| Fasenwinkel (Schweißnahtvorbereitung) | ± 2,0° |
| Steghöhe (Reststeg) der Fase, Wandstärke bis 20 mm | ± 1,0 mm |
| Steghöhe (Reststeg) der Fase, Wandstärke über 20 mm | ± 1,5 mm |
Schrägschnitte und Fasen werden nur ausgeführt, wenn sie im Angebot ausdrücklich benannt sind. Im Bereich von Eckradien bei Hohlprofilen sowie an den Ausrundungen zwischen Steg und Flansch bei Trägern ist eine gleichmäßige Fasengeometrie prozessbedingt nicht möglich; dort sind Abweichungen von Fasenwinkel und Steghöhe zulässig.
An Einstech- und Endpunkten der Kontur entstehen prozessbedingt Ansatzmarken (kleine Kerben oder Wülste) bis 0,5 mm Tiefe bei Wandstärken bis 10 mm und bis 1,0 mm bei größeren Wandstärken. Schneidkonturen müssen mindestens 0,5 × Wandstärke, jedoch mindestens 2 mm, von Profilkanten, Eckradien und Flanschausrundungen entfernt sein.
5. Geradheit und Richten
Rohre und Profile können sich durch die Wärmeeinbringung und das Freiwerden von Eigenspannungen beim Laserschneiden verziehen. Bei langen Profilen und einseitiger Bearbeitung (z. B. lange Ausschnitte nur in einem Flansch oder auf einer Profilseite) kann der Verzug deutlich ausfallen. Edelstahl neigt stärker zu Verzug als Baustahl.
Die Geradheit des Fertigteils entspricht der zulässigen Geradheit des Vormaterials nach Produktnorm zuzüglich des prozessbedingten Verzugs. Eine darüber hinausgehende Geradheit wird nicht zugesichert.
Die gelaserten Profile werden standardmäßig nicht gerichtet!
6. Spritzer, Schlacke und Laserrückstände
Beim Laserschneiden entstehen Spritzer- und Schlackerückstände, die sich auf den Innenflächen von Hohlprofilen bzw. auf den gegenüberliegenden Flächen offener Profile (z. B. Flanschinnenseite bei Bohrungen im Steg) festsetzen oder einbrennen können. Zusätzlich können auf der dem Schnitt gegenüberliegenden Wand Strahl- und Brandspuren entstehen. Mit zunehmender Wandstärke nehmen die Rückstände zu.
Bei Aluminium ist mit deutlichem Schneidstaub im Profilinneren zu rechnen. Spritzer, Schlacke, Schneidstaub und Rückseitenspuren sind kein Reklamationsgrund, sofern keine Reinigung oder ein Schutz der Innenflächen vereinbart wurde. Eine Reinigung der Teile bieten wir auf Wunsch an.
Medienführende Rohrleitungen aus Edelstahl
Werden Edelstahl-Rundrohre als medienführende Rohrleitungen eingesetzt (z. B. in der Lebensmittel-, Pharma- oder Verfahrenstechnik), ist in der Regel eine schlacke- und spritzerfreie Rohrinnenfläche erforderlich. Diese Ausführung bieten wir auf Wunsch an. Bitte geben Sie diese Anforderung bereits in der Anfrage an und sprechen Sie uns an – wir stimmen das geeignete Verfahren mit Ihnen ab.
Gestrahlte Stahlbau-Hohlprofile
Stahlbau-Hohlprofile bieten wir auf Wunsch nach dem Laserschneiden gestrahlt an. Durch das Strahlen werden Walzhaut, Flugrost und Oxidschichten an den Außenflächen und Schnittkanten entfernt – eine gute Grundlage für eine anschließende Beschichtung oder Feuerverzinkung. Die Profilinnenflächen werden dabei nicht oder nur im Bereich der Profilenden erfasst.
Profile werden standardmäßig nicht vorbehandelt und nicht gereinigt!
7. Schneidgrat und Schnittkanten
Wir bemühen uns um eine gratarme Bearbeitung. Nicht bei allen Werkstoffen und Wandstärken ist ein gratfreier Schnitt möglich. Mit stärkerem Schneidgrat bzw. anhaftender Schlacke an der Strahlaustrittsseite ist zu rechnen:
| Werkstoff | Stärkerer Grat ab Wandstärke | Deutlicher Grat ab Wandstärke |
|---|---|---|
| Baustahl (S235, S355) | 6 mm | 15 mm |
| Edelstahl (1.4301, 1.4404) | 4 mm | 8 mm |
| Aluminium | 2,5 mm | 3 mm |
| Kupfer, Messing | immer | immer |
Schnittkanten sind scharfkantig und werden nicht gebrochen. Beim Sauerstoffschnitt entsteht auf der Schnittfläche eine Oxidschicht, die vor einer Beschichtung (z. B. Pulverbeschichtung, KTL, Feuerverzinkung) in der Regel entfernt werden muss. An Edelstahl-Schnittflächen können bei größeren Wandstärken Anlauffarben auftreten. Im Bereich der Schnittkanten entsteht eine Wärmeeinflusszone mit erhöhter Härte.
Anforderungen an Schnittflächen und Bohrungen aus DIN EN 1090-2 oder anderen Regelwerken (z. B. Härte der Schnittflächen, Bohrungen für vorgespannte Schraubenverbindungen) sind in der Anfrage zu nennen und gesondert zu vereinbaren.
Profile werden standardmäßig nicht entgratet!
8. Lage der Rohr-Schweißnaht
Wird bei längsnahtgeschweißten Rohren eine definierte Lage der Schweißnaht zur Laserkontur gewünscht, muss dies in der Anfrage ausdrücklich angegeben werden. Bitte stellen Sie dazu eine Zeichnung mit der Lage der Schweißnaht zur Verfügung.
Rohre werden standardmäßig nicht mit definierter Schweißnahtlage gelasert!
9. Konstruktionsdaten und Bezugssystem
Für die Fertigung benötigen wir ein 3D-Modell (bevorzugt STEP) sowie eine bemaßte Zeichnung mit Angabe von Profil, Profilnorm und Werkstoff. Funktionsrelevante Maße und Bezugsflächen sind auf der Zeichnung zu kennzeichnen. Ohne Angabe von Bezügen bemaßt und prüft RS-Metall von der jeweils nächstgelegenen Profilaußenfläche bzw. der Profilmitte.
CAD-Modelle bilden Profile mit Nennmaßen und idealer Geometrie ab. Die Fertigung erfolgt nach Nennmaß; eine Anpassung der Konturen an das tatsächliche Istprofil (z. B. Flanschneigung, Radien, Verdrillung) erfolgt nur nach gesonderter Vereinbarung. Widersprüche zwischen 3D-Modell und Zeichnung klären wir vor Fertigungsbeginn mit dem Kunden.
10. Materialbeistellung durch den Kunden (Kundenmaterial)
Der Kunde kann nach vorheriger Absprache Material frei Haus beistellen. Die Möglichkeit der Materialbeistellung muss im Angebot ausdrücklich ausgewiesen sein. Die Anlieferung ist mindestens 3 Arbeitstage vorher schriftlich zu avisieren, mit folgenden Angaben:
- Profilabmessung, Profilnorm und Werkstoff,
- Anzahl und Länge der Stangen bzw. Anzahl der Bunde,
- Einzelgewicht der Stangen und Gesamtgewicht der Ladung,
- Art des Fahrzeugs und der Entladung.
Maximale beladbare Stangenlänge: 12.000 mm. Maximales Stangengewicht: 2.000 kg.
Bundgewichte über 3.000 kg nur nach vorheriger Absprache.
Die Anlieferung muss mit Kran oder Seitenstapler entladbar sein!
Kundenmaterial muss der vereinbarten Spezifikation entsprechen und frei von Beschädigungen sein. Prozessbedingte Restlängen (Spannbereich) sind bei der Materialmenge zu berücksichtigen; sie werden im Angebot ausgewiesen. Restlängen und Schrott werden nach Vereinbarung zurückgeliefert oder verschrottet. Für Ausschuss, der auf Mängel des beigestellten Materials zurückzuführen ist, übernimmt RS-Metall keine Haftung.
11. Material- und Oberflächenbeschaffenheit
Handlings- und Bearbeitungsspuren
Bei schweren Profilen sind Abdrücke der Spannbacken, Spuren der Auflage- und Transportrollen sowie Spuren von Kran- und Hebemitteln prozessbedingt nicht vermeidbar. Bei dünnwandigen Großrohren können Spannbackenabdrücke als leichte Eindrückungen sichtbar sein. Oberflächenkratzer und Handlingsspuren sind kein Reklamationsgrund, sofern keine gesonderte Vereinbarung zur Oberflächenbeschaffenheit getroffen wurde. Ein Schleifen der Profiloberfläche kann auf Wunsch angeboten werden.
Walzhaut, Zunder und Korrosion
Warmgewalzte Träger und Hohlprofile weisen Walzhaut bzw. Zunder auf, der im Bereich der Schnittzonen abplatzen kann. Leichter Oberflächenrost des Vormaterials ohne Beeinträchtigung der Wandstärke ist eine charakteristische Materialeigenschaft und kein Grund zur Beanstandung. Gestrahltes Vormaterial oder ein nachträgliches Strahlen bieten wir auf Wunsch an.
Lasergeschnittene Edelstahlteile können im Bereich der Schnittzonen rosten. Wir empfehlen eine nachträgliche Passivierung. Edelstahlteile werden standardmäßig nicht passiviert oder nachbehandelt; eine Nachbehandlung kann angeboten werden.
Beölung, Farb- und Werkskennzeichnung
Stahlprofile werden vom Herstellerwerk unterschiedlich stark beölt geliefert. Farbkennzeichnungen, Walzzeichen, Stempelungen und Etiketten des Herstellerwerks können auf dem Bauteil verbleiben. Beides ist kein Reklamationsgrund.
12. Kennzeichnung, Verpackung und Transport
Teile werden standardmäßig nicht einzeln gekennzeichnet. Eine Teilekennzeichnung (z. B. Lasergravur der Positionsnummer) ist auf Wunsch möglich; die Position auf dem Bauteil legt RS-Metall fest, sofern nicht anders vereinbart.
XXL-Teile werden standardmäßig unverpackt, gebündelt oder auf Holzunterlagen bzw. Gestellen verladen. Für Teile über 6.000 mm Länge oder über 1.000 kg Stückgewicht muss beim Empfänger eine geeignete Entlademöglichkeit (Kran oder Seitenstapler) vorhanden sein. Leichte Transport- und Anschlagspuren sind kein Reklamationsgrund. Eine Sonderverpackung bieten wir auf Wunsch an.
13. Prüfung, Dokumentation und Reklamation
RS-Metall prüft die Teile im Rahmen der Fertigung nach eigenem Prüfplan. Messprotokolle, Erstmusterprüfberichte und Werkstoffzeugnisse (z. B. 3.1 nach DIN EN 10204) werden nur geliefert, wenn sie bei der Bestellung vereinbart wurden. Gleiches gilt für eine chargenbezogene Rückverfolgbarkeit bis zum Einzelteil.
Die Ware ist nach Erhalt unverzüglich zu prüfen. Es gelten die Untersuchungs- und Rügepflichten nach § 377 HGB sowie unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Bearbeitete oder verbaute Teile können nur nach vorheriger Abstimmung reklamiert werden.
Sie haben Fragen zu Ihrem Projekt? Wir beraten Sie gerne. Nehmen Sie jetzt Kontakt zu uns auf!
RS-Metall bietet noch viel mehr als CNC-Rohrbiegen
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RS-Metall ist Ihr Fachbetrieb für die Bearbeitung von Bauteilen aus Blech und Rohr. Als Lohnfertiger für alle Branchen sind wir mit mehreren TÜV-Zertifikaten ausgezeichnet, die unsere qualitativ saubere und zufriedenstellende Arbeit belegen. Unsere Zertifikate:
- ISO 9001 für die Qualitätssicherung in Industrieunternehmen
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- EN 1090 EXC2 Schweißzertifikat für Bauprodukte
- EN 15085 CL2 Schweißzertifikat für Schienenfahrzeuge
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Andre Delveaux